Pressestimmen – Luftikus Kinderhaus

Die Volksbank Baiersbronn Murgtal unterstützt das Kinderhaus Luftikus

Spende für das Kinderhaus Luftikus in Baiersbronn

Artikel im Schwarzwälder Boten vom 16.12.2016 lesen

Münchner Promis feiern für einen guten Zweck

Auch das Kinderhaus Luftikus wurde gespendet.
Vielen Dank an Giulia Siegel für ihr Engagement!

Zum Artikel der Münchner Abendzeitung:
www.abendzeitung-muenchen.de

AIT 11.2015 - INNERE WERTE - PDF Presseartikel

Presseartikel der AIT in der November-Ausgabe 2015

PDF öffnen

Zehn Bäume für das Kinderhaus Luftikus Schwarzwälder Bote, 25.11.2015

Die Fielmann Stiftung beteiligt sich an der Begrünung der Außenanlage des Kinderhauses Luftikus in Baiersbronn.

PDF öffnen

09/15 greenbuilding - Großes Projekt für kleine Leute - PDF Presseartikel

Erschienen im September 2015 in www.greenbuilding-magazin.de
Text: Sabine Euler
Fotos Ulrike Klumpp Fotografie

PDF öffnen

Ein neues Zuhause - PDF Presseartikel

BRENNPUNKT - Mercedes, Pressemitteilung September 2015

PDF öffnen

Erste große Etappe gemeistert Schwarzwälder Bote 07.07.2015

Kinderhaus Luftikus in Baiersbronn feiert Eröffnung mit einem bunten Sommerfest

PDF öffnen

Startschuss für Kinderhaus Luftikus WOM-Sonderveröffentlichung 03.07.2015

Einrichtung in Baiersbronn nimmt Arbeit auf – Tag der offenen Tür am Sonntag

PDF öffnen

Raumausstatter packen kräftig mit an. PDF Presseartikel

Presseartikel im Schwarzwälder Boten, Samstag, 27. Juni 2015

PDF öffnen

Musiker haben Luft für andere - Schwarzwälder Bote vom 10.3.2015 10. März 2015 - 10:32 — Luftikus

Jugendliche landen mit Benefizkonzert für »Luftikus« Erfolg auf der ganzen Linie

Viele Wochen Vorbereitung hatte es die fünf Jugendlichen, allesamt Preisträger beim renommierten Musikwettbewerb »Jugend musiziert«, im Alter von 14 bis 17 Jahren gekostet, und sie wurden mit einem guten Besuch für ihre Mühen belohnt. Die Marienkirche in Baiersbronn präsentierte sich gut gefüllt zum Konzert, das unter dem Motto »Wir haben Luft für andere« stand.
Der 14-jährige Darius Finkbeiner, Hauptorganisator des Projekts, zeigte sich nicht nur als begabter Musiker und begeisterte mit seinem Posaunenspiel, sondern verstand es auch, unterhaltsam und witzig die Stücke anzukündigen. Musikschuldirektor Tobias Deuringer und Pfarrer Daniel Vögele bekamen für ihre Unterstützung ein kleines Präsent überreicht.

PDF öffnen

Schwarzwälder Bote vom 06. Februar 2015: VEREIN LUFTIKUS IST AUF DER ZIELGERADEN 6. Februar 2015 — Luftikus

Im Juli soll das neue Kinderhaus in Baiersbronn an den Start gehen / Ein Zuhause für beatmete Kinder

Von Monika Braun
Baiersbronn. Schon vor Jahren hat es sich der Verein Luftikus zum Ziel gesetzt, eine Einrichtung für beatmete Kinder zu schaffen, in der sie betreut und gefördert werden und ein neues Zuhause finden, in dem sie sich wohl fühlen. Mit großen Schritten geht nun der Bau des Kinderhauses Luftikus in die letzte Bauphase.

Mit vereinten Kräften lassen Handwerker aus dem Kreis aus der ehemaligen Skifabrik Morlok die Einrichtung für langzeitbeatmete Kinder entstehen. Aus der einst zugigen Baustelle sind hohe und großzügige Räume geworden. Die Fenster wurden eingebaut, der Estrich trocknet bereits. »Der Bau läuft ohne Probleme, und zeitlich sind wir im Terminplan. Die Trockenbauarbeiten sowie die Elektroinstallationen laufen aktuell«, freut sich Innenarchitektin Birgit Stiletto, die zu den Initiatoren des Projekts gehört.

Neben dem ökologische Aspekt, der auch Architekt Klaus Günter von Partner und Partner Architekten besonders am Herzen liegt, wurde auch insgesamt auf eine natürliche und nachhaltige Bauweise geachtet. »Luftikus atmet«, bringt es Birgit Stiletto auf den Punkt und meint damit die Verwendung atmungsaktiver Putze und Farben. Die großen Fenster, die energetisch auf dem neuesten Stand sind, knüpfen mit ihrer Optik an die ehemalige Skifabrik an. Aufwendig gestalten sich die Elektroinstallationen, nicht zuletzt da jedes Pflegezimmer eine eigene Überwachungstechnik benötigt, die mit dem Dienstzimmer verbunden sein muss. »Auch die Badezimmergrößen sind außergewöhnlich, da die Kinder teilweise im Liegen geduscht werden müssen und so eine gewisse Größe notwendig ist«, erklärt Birgit Stiletto.

ACHT STERNE FÜR BESONDERES PROJEKT 13. Oktober 2014

Richtfest beim Kinderhaus Luftikus gefeiert / Einrichtung wird in Baden-Württemberg dringend gebraucht
Von Monika Braun / Schwarzwälder Bote 13.10.2014

Baiersbronn. Rund sieben Jahre hatten Birgit und Markus Stiletto für ihr Projekt geworben, nun konnte in der ehemaligen Skifabrik Morlok das Richtfest beim Kinderhaus Luftikus gebührend gefeiert werden.

»Wir danken allen Unterstützern, ohne sie würde es gar nicht gehen, denn alles ist auf Spendenbasis finanziert«, versicherte Kinderarzt Markus Stiletto. Das Kinderhaus für dauerbeatmete Kinder soll einladend und nicht wie eine Klinik wirken, und es ist dringend nötig, so Stiletto. Bislang gebe es in Baden-Württemberg lediglich eine kleine Einrichtung für diese schweren Krankheitsfälle, in Baiersbronn entstehe nun ein weiteres Haus für die pflegebedürftigen Kinder und ihre Familien.

Elf Firmen und vier Hotels haben sich bisher finanziell und materiell an dem Leuchtturm-Projekt beteiligt. »Die Firma Braas ist von dem Projekt überzeugt«, ließ Fachberater Carsten Krummel die Gäste wissen und überreichte einen zusätzlichen Scheck über 15 000 Euro an das Ehepaar Stiletto.

Innenarchitektin Birgit Stiletto sprach von vielen Vor- und Rückschritten während der vergangenen Jahre, doch sie sei heute sehr stolz auf das Geschaffte: »Viele waren bereit, an diesem Luftschloss zu bauen, sonst würden wir heute nicht hier stehen.« Das Kinderhaus Luftikus soll keine funktionelle Pflegeeinrichtung werden, sondern ein Zuhause für die Kinder, auch wenn es nur auf Zeit ist, so die Innenarchitektin.

Durch die vielen Spenden sei es möglich gewesen, hochwertige Materialien einzubauen, dies komme später den Kindern und ihren Eltern zugute. »Seitens der Gemeinde hat man es uns leicht gemacht«, lobte Birgit Stiletto, und mit der Volksbank Baiersbronn-Murgtal habe man einen Partner gefunden, den man vom Vorhaben überzeugen konnte. Bürgermeister Michael Ruf sprach von einem Konzept, das stimme. Den Kindern, die in dieses Haus kommen, biete man mit Sicherheit große Lebensqualität. »Das Projekt passt und gehört nach Baiersbronn, denn es ist passend zur Acht-Sterne-Gastronomie auch ein Acht-Sterne-Projekt«, so Ruf.

Erfreulich sei auch, dass die ehemalige Skifabrik Morlok als geschichtsträchtiges Objekt nun wieder neuen Glanz bekomme: »Das ist ein tolles Beispiel für Brachflächen, die einer modernen Nutzung zugeführt werden«, lobte Ruf. Edmund Kammerer von den fischerwerken in Tumlingen sprach stellvertretend für die beteiligten Firmen von einem ganz besonderen Richtfest: »Alles, was der guten Sache dient, machen wir mit großer Freude mit«, versicherte er. Dies zeige auch die große Zahl von Auszubildenden, die sich bereit erklärt hätten, die Bewirtung der Gäste beim Richtfest zu übernehmen. Er habe großen Respekt vor dem Ehepaar Stiletto, das keine Arbeit scheute, so Kammerer, der dem Projekt jede Menge Rückenwind wünschte. Unter der Führung von Architekt Klaus Günter von Partnerundpartner Architekten und Innenarchitektin Birgit Stiletto konnten die Gäste den Rohbau besichtigen. Die beteiligten Zimmergeschäfte hissten den Richtbaum und wünschten mit gereimten Versen einen weiterhin guten Bauverlauf.

Die örtliche Sternegastronomie unter Beteiligung der Häuser Engel (Obertal), Traube (Tonbach), Bareiss (Mitteltal) und Sackmann (Schwarzenberg) hatten ein Büfett vorbereitet und machten das Richtfest auch kulinarisch zu etwas ganz Besonderem.

PROJEKT MIT SELTENHEITSWERT 13. Oktober 2014

"Luftikus" feiert Richtfest / Einrichtung für dauerbeatmete Kinder in Baiersbronn

Das Dach ist dicht, aber noch nicht gedeckt: In der ehemaligen Skifabrik Morlok in Baiersbronn wurde am Freitagnachmittag Richtfest gefeiert. "Luftikus", die Wohneinrichtung für dauerbeatmete Kinder, geht ihrer Vollendung entgegen (Südwestpresse, 13.10.2014 - von Regina Schwenk)

Baiersbronn. Einmal fertiggestellt, wird die Einrichtung zehn kleinen Beatmungspatienten Platz bieten. Kindern, die normalerweise zu Hause betreut werden, für einige Zeit jedoch auf ein adäquat ausgestattetes "Ausweichquartier" angewiesen sind. Sei es, weil nach einem Klinikaufenthalt zunächst die häusliche Pflege organisiert sein will oder weil die gesamte Familie einmal zur Ruhe kommen muss. Das Ganze wird nicht in einer sterilen Klinikumgebung, sondern in wohnlicher Atmosphäre geboten - eben ein echtes Zuhause auf Zeit. Das besondere am "Luftikus"-Konzept ist, dass die Eltern ihre Kinder begleiten können: Für sie stehen zwei Appartements bereit. Ein solches Projekt hat hierzulande noch Seltenheitswert, strich Initiator Markus Stiletto heraus. "Luftikus" sei erst die zweite Einrichtung dieser Art in Baden-Württemberg. Damit sei das Land im bundesweiten Vergleich das Schlusslicht, stellte der Kinderarzt mit Bedauern fest. Ehefrau Birgit Stiletto überschrieb ihr Grußwort mit einem Zitat des amerikanischen Schriftstellers Henry David Thoreau: "Hast Du Luftschlösser gebaut, so braucht Deine Arbeit nicht verloren zu sein. Eben dort sollten sie sein. Jetzt lege das Fundament darunter!". "Es freut uns, dass so viele bereit waren, an unserem Luftschloss mitzubauen. Sonst würden wir heute nicht hier stehen", dankte die Innenarchitektin den am Bau beteiligten Firmen. Insgesamt elf Handwerksbetriebe und Unternehmen hatten in den vergangenen Monaten ihr Scherflein zum Gelingen des Projektes beigetragen. So hatten unter anderem die Tumlinger Fischerwerke Befestigungsmaterialien zur Verfügung gestellt. Der Dachziegelhersteller Braas stiftete einen Teil der Dachabdeckung und überreichte zum Richtfest gleich noch einen 15000 Euro-Scheck. Auch die örtliche Sterne-Gastronomie stand nicht hintenan: Die Hotels Traube, Bareiss, Sackmann und Engel Obertal sorgten für die Bewirtung der Gäste. Darunter waren viele Mitglieder des hinter dem Projekt stehenden Fördervereins - rund 40 Prozent der Baukosten wurden über Spenden finanziert - und zahlreiche künftige Nachbarn. "Wenn viele helfen, kann man etwas ganz tolles schaffen", betonte Edmund Kammerer, der in diesem Fall nicht nur für "sein" Unternehmen, die Fischerwerke sprach, sondern auch ein Stück weit für alle am Bau beteiligten Unternehmen. "Wir haben diese Sache mit ganzem Herzen begleitet und werden das auch weiterhin tun", sicherte Kammerer zu. Für Bürgermeister Michael Ruf war der Tag des Richtfestes ebenfalls ein Freudentag: "Dieses Projekt passt, ja es gehört nach Baiersbronn", sagte Ruf. "Wir sind sehr gerne der Standort für dieses außergewöhnlich tolle Projekt." Die Wohneinrichtung "Luftikus" verbessere nicht nur die Lebensqualität der betroffenen Kinder, es sei auch ein eindringliches Beispiel für gelungene Inklusion, betonte der Bürgermeister und zudem auch noch "ein herausragendes Beispiel dafür, wie Innenentwicklung funktionieren kann". Denn das Ehepaar Stiletto hatte sich gleich noch einer weiteren Herausforderung gestellt und "Luftikus" in der historischen Skifabrik Morlok realisiert. Ein Teil des lange Jahre leerstehenden Gebäudes wurde abgerissen und durch einen Anbau ersetzt, die alte Werkstatt jedoch blieb stehen und dient künftig als Wohnraum. Davor steht noch der Innenausbau an. "Ich wünsche Ihnen, dass in diesen Räumen bald Kinderlachen erklingen kann", sagte Ruf am Freitag.

LUFTIKUS IST KEIN LUFTSCHLOSS MEHR 3. September 2014

Ehemalige Skifabrik verwandelt sich / Kinderhaus soll in rund einem Jahr bezugsfertig sein

Von Monika Braun

Baiersbronn. In der ehemaligen Skifabrik Morlok am Winterseitenweg in Baiersbronn tut sich gewaltig etwas. Rund vier Monate nach dem offiziellen Spatenstich ist ein Teil des ehemaligen Fabrikgebäudes abgerissen und eine neue Bodenplatte gegossen worden.

Das Herzensprojekt von Kinderarzt Markus Stiletto und seiner Frau Birgit nimmt Form an – in rund einem Jahr soll das Kinderhaus Luftikus bezugsfertig sein. Die spezialisierte Wohneinrichtung für dauerbeatmete, intensivpflegebebedürftige Kinder und Jugendliche, kombiniert mit einem Schulungsangebot und Ferienappartements für betroffene Familien, steht seit rund fünf Jahren im Fokus des Ehepaars Stiletto.

Zahlreiche Spendensammelaktionen wurden gestartet, einige bürokratische Hürden galt es zu überwinden, nun haben Markus und Birgit Stiletto das Ziel vor Augen. Dafür legen sie und einige ehrenamtliche Helfer des Vereins Luftikus selbst in ihrer Freizeit Hand an, um noch vor dem Winter mit dem Innenausbau beginnen zu können. »Das Dach sollte geschlossen sein«, sagt Innenarchitektin Birgit Stiletto, die zusammen mit dem Architekturbüro Partner und Partner die Bauleitung des Projekts übernommen hat.

So wird in der alten Maschinenhalle der Boden in Eigenleistung ausgebaut, eine staubige Angelegenheit, die mit vereinten Kräften erledigt wird. Als recht umfangreich und aufwendig hatte sich die Verlegung des Winterseitenbächles im Vorfeld erwiesen, der nun wieder oberirdisch und idyllisch neben dem Gebäude dahinplätschert.

»Wir rechnen mit rund 100 Stunden Eigenleistung, auch die alte Decke muss abgerissen werden, genau wie der alte Schindelschirm, um dann eine neue Holzfassade anbringen zu können«, so Birgit Stiletto. Ohnehin ist es dem Ehepaar Stiletto wichtig, möglichst viel Altes zu erhalten und den Charme des ehemaligen Skifabrikgebäudes zu bewahren. »Natürlich wird dabei alles auf den neuesten energetischen Stand gebracht und möglichst ökologisch aufgebaut«, sagt die Innenarchitektin. Neben einer Pelletsheizung wird ökologisches Dämmmaterial verwendet.

Insgesamt entstehen zehn Pflegeplätze für die intensiv pflegebedürftigen Kinder und Jugendlichen. Hinzu kommen zwei Wohnappartements für die Familien und Angehörigen. Schon jetzt ist zu sehen, dass der Platz für das Projekt kaum besser hätte gewählt werden können – der Blick in Richtung Baiersbronn ist malerisch, die Lage ruhig. Trotz aller notwendigen technischen Hilfsmittel können die jungen Patienten vielleicht ein neues Zuhause finden, an einem Ort, an dem sie sich wohlfühlen können.

Wichtig ist nun für den weiteren Bauverlauf der kommende Winter und die Witterung. Markus Stiletto und seine Frau Birgit liebäugeln mit einer Fertigstellung im ersten Halbjahr 2015. Bislang sind alle Aufträge an örtliche Handwerksbetriebe vergeben worden. »Wir sind nun sehr froh, dass wir soweit sind, denn vor rund fünf Jahren haben wir bei Null angefangen«, blickt Kinderarzt Markus Stiletto zurück.

»Es ist kein Pflegeheim und auch kein Kinderheim, daher mussten auch unzählige rechtliche Dinge abgeklärt werden«, erklärt er. Das Projekt sei etwas, das in dieser Form noch nicht definiert sei. Kürzlich wurde die gemeinnützige Gesellschaft Luftikus gGmbH gegründet, die für den laufenden Betrieb zuständig sein wird. »Dringend benötigen wir auch noch Spenden für die Innenausstattung des Kinderhauses«, stellt Stiletto fest. Im Inneren des Gebäudes solle eine Wohlfühlatmosphäre geschaffen und viel aus Holz gestaltet werden, sagt Innenarchitektin Birgit Stiletto. Dafür hat sie schon konkrete Vorstellungen. Toll wäre es auch, wenn noch jemand alte Morlok-Ski aus Holz spenden würde, meint sie. Sicher gebe es noch das eine oder andere Exemplar, das sich dekorativ im Gebäude aufhängen ließe. »Wir wollen zwar kein Skimuseum einrichten, aber schon zeigen, dass es eine alte Skifabrik war.«

Viel Arbeit sehen die Projektinitiatoren noch mit der Gestaltung des Außenbereichs auf sich zukommen, doch zunächst sind alle Beteiligten froh, dass es vorangeht auf dem ehemaligen Gewerbeareal und das Ziel in greifbare Nähe gerückt ist.

Weitere Informationen: zum Projekt gibt es auf der Internetseite www.luftikus-baiersbronn.de . Dort kann der Luftikus-Kalender mit immerwährendem Kalendarium für 20 Euro erworben werden. Dieser ist auch über die Tourist-Information und Bücher Burkard in Baiersbronn oder über die Buchhandlung Dewitz in Freudenstadt erhältlich.

(Text: Schwarzwälder Bote)

Schwarzwälder Bote vom 19.8.2014: TIMM KERN ERKUNDIGT SICH ÜBER LUFTIKUS

Wohnheim für kranke Kinder wird überwiegend durch Spenden finanziert

Baiersbronn. In der Praxis des Kinderarztes Markus Stiletto kamen der Landtagsabgeordnete Timm Kern und Baiersbronns Gemeinderat Ulli Schmelzle (FDP) zusammen und tauschten sich über das Projekt »Luftikus« aus. Dies sieht den Bau eines Wohnheims für Kinder vor, die dauerhaft auf Beatmung angewiesen sind.

Markus Stiletto schilderte die Situation für diese Kinder in Baden-Württemberg und sagte, dass es »bisher nur eine Einrichtung (die Arche Intensivkinder in Tübingen-Kusterdingen) gibt, wo langzeitbeatmete Kinder im Vorschulalter dauerhaft leben können«.

In Baden-Württemberg seien etwa 275 Kinder auf diese intensive Betreuung angewiesen. Diese werden in der Regel zu Hause von ihren Eltern betreut. Der Kinderarzt erklärte auch, dass für diese Kinder keine gesetzliche Unterstützung und Fallregelung existiere, da »jede Familie ihren Einzelfall selbst durchboxen muss«. Diese Gesetzeslücke entstehe dadurch, dass langzeitbeatmete Kinder in keine der bisherigen Kategorien des Sozialgesetzbuchs (SGB) hineinpassen würden. Die Folge sind nicht genehmigte Kassenleistungen, die viele der betroffenen Familien in erhebliche finanzielle Schwierigkeiten bringen würden. Grundsätzlich sei es Aufgabe der Bundesebene, sich um sozialpolitische Themen wie dieses zu kümmern. In Einzelfällen können aber auch Bundesländer initiativ tätig werden.

So wie Luftikus. Das Projekt hat selbst die Initiative ergriffen und bereits mit dem Bau eines Wohnheims für zehn Kinder begonnen, das im Sommer 2015 bezugsfertig sein soll. Die Kosten für das Projekt – bis zu 2,6 Millionen Euro – stammen aus Spenden und Mitteln aus dem Topf für die Entwicklung des ländlichen Raums. Markus Stiletto betonte, dass hierbei die ortsansässige Gastronomie und viele Firmen großzügige Hilfe geleistet hätten, wofür er sehr dankbar sei.

Auch Timm Kern zeigte sich über das Engagement des Baiersbronner Vereins hoch erfreut und sagte ihm zu, seinen sozialpolitischen Kollegen der FDP-/DVP-Fraktion, Jochen Haußmann, auf die Situation aufmerksam zu machen. »Es würde mich freuen, wenn von Baden-Württemberg eine entsprechende Initiative für die Bundesebene ausgehen würde«, sagte Timm Kern am Ende seines Besuches.

(Originaltext aus Schwarzwälder Bote vom 19.8.2014)

Schwarzwälder Bote am 4.4.2014: EIN ORT WIE EIN ZUHAUSE 4. April 2014

Baubeginn für Kinderhaus Luftikus in ehemaliger Skifabrik / Nachbarn freuen sich mit
Von Gabriele Mießler

Baiersbronn. Voller Freude begrüßte Markus Stiletto, Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin sowie Kinderneurologe in Baiersbronn, gestern zahlreiche Gäste zum symbolischen Baubeginn für das Kinderhaus Luftikus an der ehemaligen Skifabrik Morlok. Am Winterseitenweg entsteht in Kürze eine spezialisierte Wohneinrichtung für dauerbeatmete, intensivpflegebedürfte Kinder und Jugendliche, kombiniert mit einem Schulungsangebot und Ferienappartements für betroffene Familien. Ziel ist es, für die Bewohner einen Ort zu schaffen, der trotz aller technischer Notwendigkeiten als ein Zuhause erlebt werden kann.

PDF öffnen

NECKAR CHRONIK, 2.4.2014: MEHR ALS 10.000 EURO BEI GALA-MENU IM ENGEL OBERTAL FÜR DIE GUTE SACHE 2. April 2014

50 geladene Gäste haben auf Einladung von Monika und Herbert Möhrle einen Benefiz-Abend mit frühlingshaftem Gala-Menü verbracht. Insgesamt kamen 11.600 Euro für das Kinderhaus Luftikus zusammen.

PDF öffnen

HOMAG-BETRIEBSRAT SPENDET FÜNFSTELLIGE SUMME 6. Februar 2014

Schopfloch (ade). Spenden in beträchtlicher Höhe haben die Stiftung Eigensinn, die Erlacher Höhe und der Verein Luftikus vom Betriebsrat der Firma HOMAG Holzbearbeitungssysteme GmbH in Schopfloch erhalten.

Carmen Hettich-Günther, Betriebsratsvorsitzende bei der HOMAG, erklärte bei der Spendenübergabe den Hintergrund der Aktion: Neuen Mitgliedern zahlt die IG Metall jeweils eine Prämie. Diese Zahlungen wären gesammelt an den 15-köpfigen Betriebsrat der HOMAG gegangen. Einstimmig habe der Betriebsrat jedoch beschlossen, das Geld an ausgewählte Institutionen zu spenden. Hettich-Günther überreichte die Spenden zusammen mit ihrem Stellvertreter Drago Jeric und Betriebsratsmitglied Andreas Lauser. Freudig nahmen Birgit Stiletto vom Verein Luftikus Freudenstadt, Sabine Klumpp von der Erlacher Höhe und Hans-Martin Haist von der Stiftung EIGEN-SINN die Spenden in Empfang.

KINDERHAUS LUFTIKUS NÄHERT SICH ETAPPENZIEL Schwarzwälder Bote am 9.11.2013

Noch in diesem Jahr will der Verein die ehemalige Skifabrik kaufen, die Kindern und Jugendlichen, die dauerhaft beatmet werden müssen, ein Zuhause bieten soll.

STERNENINSEL KOMMT ZUM ZUG BEI ELR-FÖRDERUNG Schwarzwäder Bote am 3. Juni 2013

Baiersbronn. Das Projekt des»Fördervereins Sterneninsel« wird in das Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum 2013 aufgenommen. Das Projekt, ein Therapiezentrum für dauerbeatmete und intensiv-pflegebedürftige Kinder mit touristischem Bereich, für das eine Gewerbebrache umgebaut werden soll, wird mit 192500 Euro bezuschusst. Dies teilt Minister Alexander Bonde Baiersbronns Bürgermeister Michael Ruf in einem Schreiben mit. Das Projekt sei ein sehr wichtiges Therapieprojekt im Land und biete durch Übernachtungsmöglichkeiten Eltern nicht nur Nähe zu ihren Kindern, sondern auch Erholungsmöglichkeiten im Schwarzwald.

(Text: Schwarzwälder Bote)

EIN SPEZIELLES ZUHAUSE Schwarzwälder Bote am 15.12.2012

fischer unterstützt Heim mit 20 000 Euro

Waldachtal/Baiersbronn. Die Unternehmensgruppe fischer unterstützt den Verein Sterneninsel e. V., der mit dem Projekt Luftikus in Baiersbronn ein Heim für langzeitbeatmete Kinder errichten will.

In Vertretung von Klaus Fischer übergab der Leiter der Unternehmenskommunikation Edmund Kammerer (zweiter von rechts) dem Vorsitzenden des Vereins, dem Kinderarzt Markus Stiletto aus Baiersbronn (dritter von rechts, daneben weitere Vereinsmitglieder) einen Scheck über 20 000 Euro. »Auch heute noch gibt es in unserem Land Kinder, die der besonderen Unterstützung bedürfen. Die geplante Einrichtung für langzeitbeatmete Kinder in Baiersbronn kann diesen benachteiligten jungen Menschen helfen, durch einen adäquaten Platz in einem speziellen Zuhause. Ich hoffe, dass Luftikus diesen Kindern zu mehr Lebensqualität verhelfen kann«, so Klaus Fischer in seiner Grußbotschaft. Im kommenden Jahr soll, so Markus Stiletto, das Bauprojekt in Baiersbronn beginnen und nach seiner Vollendung ein Defizit lindern. Bisher gibt es in Baden-Württemberg für die betroffenen Kinder nicht genügend Plätze und sie müssen teilweise in wenig geeigneten Einrichtungen wie zum Beispiel in Altersheimen untergebracht werden.

Quelle: Schwarzwälder Bote Mediengesellschaft mbH, Schwarzwälder Bote, 15.12.2012, Nr. 291

20000 EURO FÜR DAS PROJEKT "LUFTIKUS" NECKAR CHRONIK AM 15.12.2012

Unternehmer Klaus Fischer will schwerkranken Kindern zu einer Einrichtung verhelfen

Die Unternehmensgruppe Fischer unterstützt den Verein Sterneninsel, der mit dem Projekt "Luftikus" in Baiersbronn ein Heim für langzeitbeatmete Kinder errichten will. In Vertretung von Klaus Fischer übergab jetzt der Leiter der Unternehmenskommunikation Edmund Kammerer dem Vorsitzenden des Vereins, dem Baiersbronner Kinderarzt Dr. Markus Stiletto einen Scheck über 20000 Euro.

"Auch heute noch gibt es in unserem Land Kinder, die der besonderen Unterstützung bedürfen. Die geplante Einrichtung für langzeitbeatmete Kinder in Baiersbronn kann diesen benachteiligten jungen Menschen helfen, und zwar durch einen adäquaten Platz in einem speziellen Zuhause. Ich hoffe, dass Luftikus diesen Kindern zu mehr Lebensqualität verhelfen kann," erklärte Klaus Fischer in einer Grußbotschaft. Im kommenden Jahr soll, so Markus Stiletto, das Bauprojekt in Baiersbronn beginnen. Wenn die Wohnklinik fertig gestellt ist, soll sie ein Defizit lindern helfen. Bisher gibt es in Baden-Württemberg für die betroffenen Kinder nicht genügend Plätze, sie müssen teilweise in wenig geeigneten Einrichtungen wie z.B. Altersheimen untergebracht werden.

Quelle: Schwäbisches Tagblatt GmbH: Südwestpresse - Neckar-Chronik Horb, Ausgabe Nr.291, Samstag, den 15. Dezember 2012, Seite Nr.35

HOLZBAU HAIST SPENDET Schwarzwälder Bote vom 22. NOVEMBER 2012

Gleich zwei Spendenschecks über einen Betrag von insgesamt 4500 Euro hat Firmeninhaber Thomas Haist (Zweiter von rechts) aus dem Erlös des Oktoberfests von Holzbau Haist an Baiersbronner Vereine übergeben. Kinderarzt Markus Stiletto (von links) nahm die Spende für sein Projekt Luftikus entgegen, mit dem er langzeitbeatmeten Kindern eine Perspektive bieten möchte. Erwin Zepf und Hans Faißt konnten sich über eine Spende für den Harmonika-Spielring freuen. In einer kurzen Ansprache dankte Landtagsabgeordneter Norbert Beck (rechts) der Familie Haist für ihr betriebliches und soziales Engagement.

WOHLFAHRT HAT DEN LADEN FEST IM GRIFF Schwarzwälder Bote vom 18.10.2012

Von Sylvia Wiegert. Baiersbronn. Pampers, Haarspangen und Nagellack, diese Dinge hat Harald Wohlfahrt sonst wohl eher selten in der Hand. Gestern verkaufte er sie wie am Fließband: Als Promi-Kassierer im neuen dm-Markt machte der Sternekoch eine Stunde lang richtig Kasse – natürlich für einen guten Zweck."Das sind ja schon fast amerikanische Verhältnisse", staunt eine Kundin über den Andrang, als sie gegen 11 Uhr den neuen Drogeriemarkt betritt. Der ist zu dieser Zeit brechend voll, schließlich wird man nicht jeden Tag von einem Prominenten zur Kasse gebeten.

Zehn Minuten zuvor hatte Harald Wohlfahrt in der Kassenbox Platz genommen, stilecht in der Kochjacke der Traube Tonbach. Von Assistentin Swedlana Kallfass lässt sich der Sternekoch kurz einweisen, dann heißt es eine Stunde lang scannen im Akkord, denn die kompletten Einnahmen der Promi-Stunde spendet der Drogeriemarkt an den Förderverein Sterneninsel. Der will in Baiersbronn das Kinderhaus "Luftikus" bauen, das chronisch kranken Kindern und ihren Familien einen Urlaub mit intensivmedizinischer Betreuung ermöglichen soll.

Das Sittichfutter will nicht so recht über den Scanner, und beim Gutschein macht die Kasse kurz Zicken. "Er muss sich hier halt auch erst einmal einleben", meint Margarete Züfle aus Tonbach nachsichtig. Doch dann legt der Spitzenkoch richtig los: Bei Harald Wohlfahrt rollte der Rubel, und Marktmitarbeiterin Brigitte Tabbert, die für die Kunden die Einkaufstaschen packt, hat richtig Stress. "Der ist gut, den können wir einstellen", ruft Assistentin Kallfass nach zehn Minuten, und auch Wohlfahrt stellt zufrieden fest: "Jetzt hab’ ich den Laden hier im Griff."

Der Einkaufswagen von Birgit Burkhardt aus Obertal ist brechend voll, denn für den guten Zweck hat sie auf Vorrat eingekauft. "Sie nehmen ja den halben Laden mit, so muss das sein, schließlich will man was auf der Kasse haben", scherzt der Star-Kassierer. Auch Wohlfahrts Nachbarinnen Marianne Schäfer und Lydia Ehrenfried verlassen den Markt schwer bepackt, um die Aktion zu unterstützen. Regine Müller aus Klosterreichenbach findet den Einsatz "richtig toll", und Britta Brackenridge meint, dass der Sternekoch an der Kasse eine echt gute Figur macht. Der kommt allerdings so langsam ins Schwitzen, denn zwischen Ware scannen und Wechselgeld zählen muss er noch Autogramme geben. Kassenbons und Geschenkpapier von der Rolle werden signiert und unzählige Handykameras gezückt, um Wohlfahrts Kassenauftritt zu verewigen. Reinhard Polenz und Markus Eckert wollen sich den signierten Wohlfahrt-Kassenbon an die Pinnwand heften, und Metzger Wolfgang Mast ist extra gekommen, um seinen Freund Harald an der Kasse zu besuchen und ihm ein Trinkgeld zu geben.

"Hoffentlich ist er nachher nicht zu sehr abgearbeitet", bangt Elke Roth, denn sie und ihr Mann wollen abends bei Wohlfahrt in der Schwarzwaldstube essen. Doch der Gourmet-Koch beruhigt sie: "Da haben Sie noch was Schönes vor sich." Ohne Pause geht es in die zweite Halbzeit und Jürgen Mayer, Gebietsverantwortlicher von dm, ist entzückt: "Ich glaube, das wird heute eine größere Ausgabe für uns", sagt er zu Markus und Birgit Stiletto vom Förderverein Sterneninsel, als die 3000 Euro-Marke geknackt ist. Andernorts hat die Drogeriemarkt-Kette auch schon mal Bürgermeister oder Pfarrer für einen guten Zweck an die Kasse gesetzt, doch der Sternekoch legt im Endspurt noch mal zu und schlägt sie alle. Punkt 12 Uhr ist die Promi-Kassenstunde vorbei, und Jürgen Mayer schreibt die stolze Summe von 5000 Euro auf den Spendenscheck fürs Kinderhaus Luftikus. Birgit Stiletto freut sich über den Erfolg der "genialen Aktion", und Harald Wohlfahrt ist stolz: "Ich habe heute mehr eingenommen als jeder Bürgermeister zuvor", meint er verschmitzt.